Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
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Verehrung der heiligen Kolumba
Pfarrei und Kirche St. Kolumba
Kapelle »Madonna in den Trümmern«

St. Kolumba war mit bis zu 10.000 Gemeindemitgliedern und von seiner geographischen Ausdehnung die größte Pfarrgemeinde der mittelalterlichen Stadt Köln. Viele der angesehensten und wohlhabendsten Familien wohnten in der Pfarrei. Sie bestimmten nicht nur als Ratsherren und Bürgermeister das Geschick der Stadt, sondern hatten als Kirchenmeister die Aufsicht über das Pfarrvermögen, die Armenpflege, das Hospital sowie die Beginenkonvente. Darüber hinaus wählten sie spätestens seit 1250 den Pfarrer. Zum Pfarrbezirk gehörten einige bedeutende Klöster und wichtige Einrichtungen der 1388 gegründeten Universität. Neben dem Gebäude der Juristischen Fakultät (An der Rechtsschule) waren dies auch einige Bursen, in denen die Studenten lebten und lernten. Die Mehrzahl der Pfarrer von St.Kolumba hatte an der Kölner Universität studiert und wirkte dort als Professoren. Einer von ihnen war Kaspar Ulenberg (1548-1617), der 1572 vom lutherischen zum katholischen Glauben konvertierte und durch seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche sowie die Vertonung der Psalmen größere Bekanntheit erlangte. Patronin der Pfarrgemeinde und der Kirche war die Hl. Kolumba. Sie wurde der Legende nach während einer Christenverfolgung im Gefängnis von einer Bärin vor Vergewaltigung geschützt. Später versuchte man vergeblich sie zu verbrennen, so dass sie ihr Martyrium durch Enthauptung erlitt. Dies soll sich in Sens unter der Herrschaft von Kaiser Aurelian (270-273) zugetragen haben. Zur Zeit der Merowinger (5.-8. Jahrhundert) wurde sie besonders in der Gegend von Sens und Auxerre verehrt. Am Hofe der Merowingerkönige könnte der Kölner Bischof Kunibert (626 bis nach 648) den Kult kennen gelernt und dann in Köln eingeführt haben. Dem Hinweis von Aegidus Gelenius aus dem 17. Jahrhundert, dass schon Bischof Severin (4. Jahrhundert) umgebaute Privathäuser der Hl. Kolumba geweiht habe, fehlen die notwendigen Nachweise. Schriftliche Quellen zur Baugeschichte der Pfarrkirche – besonders aus ihrer Anfangszeit – sind entweder nicht mehr vorhanden oder nur wenig aussagekräftig. Erst die von Sven Seiler geleiteten Ausgrabung in den Jahren 1974-76 haben verlässliche Informationen über die Vorgängerbauten der spätgotischen Kolumbakirche zu Tage gefördert. In römischer Zeit befand sich innerhalb des durch die ehem. Bursgasse, Minoriten-, Kolumba- und Brückenstraße gebildeten Rechtecks eine Insula (Wohnblock). Die ergrabenen Reste von Fußbodenheizungen, Wasserbassins und Wandputz führten zwar zu keiner Rekonstruktion der römischen Bebauung, lassen aber die Deutung als Wohnviertel vornehmer Römer zu. Das Gebiet war mit ständigen Um- und Neubauten von der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts bis zum Ende des 4. Jahrhunderts bewohnt. In nachrömischer Zeit wurden die antiken Gebäude weiter genutzt, ohne dass Neubauten entstanden. Von besonderem Interesse ist ein römisches Haus mit einer wohl im 7./8. Jahrhundert angebauten Apsis. Einen Hinweis auf die Funktion des Hauses als Kirche mit benachbartem Friedhof geben sechs zerstörte fränkische Gräber und zwei durch Stangekreuze verzierte Grabsteine. Im 8. oder 9. Jahrhundert errichtete man neben dem umgebauten Haus eine einschiffige Kirche (Bau I) mit eingezogener Ostapsis. Dieser Bau war für alle folgenden Kirchen richtungsweisend und bestimmte noch die Breite des Mittelschiffs in der spätgotischen Pfarrkirche. Eine dreischiffige Anlage (Bau II/1) mit wohl fünf Jochen ersetzte die alte Saalkirche. Die beiden Seitenschiffe endeten in rechteckig ummantelten Konchen. Die Apsis des Langhauses ragte über diese hinaus und hatte im Inneren eine Gliederung aus fünf Nischen. Vergleichbare Nischen finden sich im Westbau von St. Georg und bieten bisher den einzigen Anhaltspunkt für eine Datierung von Bau II/1 in das 11.Jahrhundert. Man erweiterte diese Kirche durch eine Verlängerung der Seitenschiffe, die nun ebenfalls mit außen sichtbaren runden Apsiden in Höhe der Mittelschiffsapsis abschlossen (Bau II/2). Noch in der zweiten Hälfte des 11.Jahrhundert erhielt das Mittelschiff eine neue, erheblich längere Apsis. Damit hatte die querschifflose Kirche (Bau II/3) einen Staffelchor. Erst in dieser Bauphase scheint im Westen vor dem Mittelschiff eine Vorhalle errichtet worden zu sein. Der folgende Neubau (Bau III) aus dem 12./13.Jahrhundert übernahm zwar die Breiten der Schiffe seines Vorgängers, wurde aber nach Süden um ein Seitenschiff erweitert. Die Seitenschiffe der nun vierschiffigen Anlage hatten im Inneren jeweils einen halbrunden Abschluss nach Osten. Außen trat lediglich die Apsis des Mittelschiffs aus der sonst geraden Chorwand hervor. Die Vorhalle im Westen wurde durch einen großen, ca. 25 m hohen Westturm ersetzt. Dessen westliche Wand bildete mit den westlichen Abschlüssen von zwei der drei Seitenschiffe eine gemeinsame Fassade. Das vierte südliche Seitenschiff konnte mit Rücksicht auf den ungünstigen Verlauf der Brückenstraße nicht entsprechend weit nach Westen geführt werden. Es war daher um zwei Joche kürzer und wurde nach Westen hin schmaler. Unter dem Seitenschiff befand sich ein von der Brückenstraße aus zugänglicher Knochenkeller. Als Hinweis auf Emporen wird in der Forschung eine Treppe im Nordosten des nördlichen Seitenschiffs gedeutet. Da sich die Treppe unmittelbar neben der Apsis des nördlichen Seitenschiffes befand, hätte sich eine Empore auch über diesen Bereich erstreckt. Möglich wäre aber auch, den Bau ohne Emporen zu rekonstruieren. Die Treppen hätten dann als Zugang zu einem kleinen Turm oder zu einem benachbarten Gebäude (Pfarrhaus) gedient. Dies würde erklären, weshalb im Süden kein vergleichbarer Aufgang gefunden werden konnte. Zu einem heute unbekannten Zeitpunkt wurde die nach außen hin gerundete Mittelapsis durch einen Rechteckchor ersetzt. Hinweise auf die Ausstattung der Kirche gibt lediglich die Erwähnung eines Lettners aus dem Jahre 1367. 1456 bat die Gemeinde den Rat der Stadt um Erlaubnis, einige Gebäude zu erwerben, um die Kirche erweitern zu können. Dies ist der erste Hinweis auf den spätgotischen Neubau (Bau IV). Die Baumaßnahme wurde in zwei Etappen vorgenommen. Nach Abbruch des nördlichen Seitenschiffs errichtete man erst die nördlichen Teile der Kirche. Unter Beibehaltung wesentlicher Teile des alten romanischen Langhauses und des Westturmes wurde anschließend im Süden weitergebaut. Auf diese Weise stand während der gesamten Bauzeit ein noch recht großer Raum als Kirche zur Verfügung. Bei Abschluss der Bauarbeiten im 16. Jahrhundert war eine fünfschiffige Kirche mit hallenartigen Seitenschiffen entstanden. Im Osten der Seitenschiffe schlossen sich zwei Räume an, die durch je einen zentralen Pfeiler in vier Joche mit gleich hohen Gewölben gegliedert waren. Diese beiden Räume wirkten – vor allem wegen der sich über die gesamte Wandhöhe erstreckenden Fenster – wie ein Querhaus. Emporen befanden sich in den äußeren Seitenschiffen und im Westen. Das nördliche Seitenschiff weist zwei Besonderheiten auf. Im östlichsten Joch verlegte man die äußere Wand in die Flucht der Strebepfeilerfronten. Im Inneren entstand so eine schmale Nische, in deren östliche Ecke der Kreuzaltar Platz fand. Noch deutlicher in Erscheinung trat die an das Seitenschiff angebaute Georgskapelle (Taufkapelle). Es handelte sich bei dieser über quadratischem Grundriss errichteten und mit einem Sternengewölbe versehenen Kapelle um die Stiftung des Bürgermeisters Godert vom Wasservass. Eine Altarstiftung aus dem Jahre 1489 gibt den Hinweis auf die Vollendung der Kapelle, in der sich später der Dreikönigsaltar von Roger van der Weyden befand. Spätestens 1492, als für den Bau Kalk gestiftet wurde, sind die Arbeiten an den südlichen Seitenschiffen im Gange. Die Baumaßnahmen haben sich in diesem Bereich bis etwa 1533 hingezogen. Wie schon beim Vorgängerbau führt die Grundstücksgrenze an der Brückenstraße zu einem eigenwilligen Grundriss des südlichen Seitenschiffes. Das äußere Seitenschiff wurde nach Westen hin schmaler, so dass unregelmäßige Grundrisse mit entsprechenden Gewölbeformationen entstanden. Gab es auf der Nordseite noch Strebepfeiler, so wurden diese an der Südseite außen durch Lisenen und im Inneren durch verstärkte Pfeilervorlagen ersetzt. Vergleichbar mit der spätgotischen Kolumbakirche ist der 1512 begonnene Neubau von St. Peter in Köln. Mit diesen beiden Pfarrkirchen enden die großen Bauunternehmungen des Mittelalters in Köln. Zur Finanzierung des Neubaus trugen zahlreiche Stiftungen der in der Gemeinde wohnenden Familien bei. Die Kosten für das nördliche Seitenschiff wurden fast vollständig von der Familie Rinck getragen. Schon den ersten Bauabschnitt, die Marienkapelle im nordöstlichsten Joch der Kirche, hatte Johann Rinck als Grabkapelle für seine Familie gestiftet. Zeugnis von der regen Stiftertätigkeit legten die mit entsprechenden Wappen versehenen Schlusssteine und die zahlreichen Grüfte in der gesamten Kirche ab. Nicht nur die Architektur, sondern auch die Ausstattung profitierte von den wohlhabenden Gemeindemitgliedern. Die erhaltenen Altarbilder und Skulpturen gehören heute zu den Beständen der unterschiedlichsten Museen. Aus der Vielzahl der jüngeren Stiftungen sei nur die sitzende Madonna des Bildhauers Jeremias Geisselbrunn (um 1650) genannt, die 1677 durch Jakob von Groote gestiftet wurde. Ihm verdankte die Kirche auch die Einwölbung der Chornische. Im Barock war die Architektur nur von geringen Eingriffen betroffen. So erhielt beispielsweise der Helm des Westturmes eine neue Gestalt. Grundlegender waren die Veränderungen an der Ausstattung. Alle Nebenaltäre wurden barockisiert und Franz van Helmont (vor 1690 – vor 1756) schuf nach einem Vorbild in Rom einen neuen Hochaltar, der 1727 geweiht wurde. 1749 legte man neue Grüfte an und erneuerte den Fußboden. Ende des 18. Jahrhundert empfand man den Turmaufsatz des Sakramentshauses als unzeitgemäß und entfernt ihn. Hundert Jahre später dagegen schätzte man das spätgotische Kunstwerk wieder und stellte das Sakramentshaus wieder her. 1824 erhielt der Innenraum eine neue Farbfassung. Zu einer größeren Renovierung der gesamten Kirche kam es 1873. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges erfolgte die fast vollständige Zerstörung der Kolumbakirche. Lediglich Teile der Außenwände, ein Turmstumpf und die Figur der stehenden Muttergottes am nordöstlichen Langhauspfeiler blieben erhalten. Diese »Madonna in den Trümmern« wurde bald als Zeichen der Hoffnung von zahlreichen Gläubigen verehrt. Unmittelbar nach Ende des Krieges setzte sich der damalige Oberpfarrer Joseph Geller (1877-1958) für einen modernen Neubau ein. Er nahm zu diesem Zweck Kontakt auf mit den Architekten Rudolf Schwarz (1871-1961) und Dominikus Böhm (1880-1955). Schließlich wurde am 8.Dezember 1949 der Grundstein für eine kleine Kapelle gelegt. Die Pläne stammten von Dominikus Böhms Sohn Gottfried (geb.1920), dessen erster eigenständiger Solitärbau die Kapelle werden sollte. Neben der spätgotischen »Madonna in den Trümmern« und einer hervorragend erhaltenen spätmittelalterlichen Pieta bilden moderne Kunstwerke, deren Beauftragung auf die zahlreichen Künstlerkontakte von Josef Geller zurückgeht, die hochrangige Ausstattung dieses Kleinods. An der Stirnseite des zunächst klarverglasten Chores rahmten acht Fensterchen mit musizierenden Engeln nach dem Entwurf von Ludwig Gies (1887-1966) die Marienfigur. Sie waren ursprünglich für den Aufgang zur Orgelempore der alten Kirche entstanden. In die Südwand wurde das »Heilig-Geist-Fenster«, ein Tondo von Jan Thorn Prikker (1868-1932), integriert, das 1911 für die Kapelle des Gesellenhauses in Neuss entstanden war. Es war Gellers erster Auftrag an den wenig später bedeutendsten expressionistischen Glasmaler. Glücklichweise war das Fenster, nachdem es in Neuss von Gellers Nachfolger entfernt worden war, wieder in dessen Besitz gelangt. In der Vermauerung des ehemaligen Haupteingangs der Kirche an der Westseite der Kapelle wurde das schon 1943 geschaffene »Katharinenfenster« von Georg Meistermann (1911-1999) plaziert, das in der alten Kirche während des Krieges nicht mehr eingebaut worden war. An der Nordwand fand im Übergang zum Oktogon der »Hl. Antonius, den Fischen predigend«, eine Konsolfigur von Ewald Mataré (1887-1965), ihren Ort. Böhm selbst entwarf den dreistufig erhobenen Basaltaltar in der Art eines Würfelkapitells und schlug einen Bären ebenfalls aus Basalt für die Westfassade der Kapelle. Er soll der Legende nach die hl. Kolumba beschützt haben. Am 7.Dezember 1950 erfolgte die Weihe der Kapelle. 1954 konnten die von Ludwig Gies entworfenen und bei Oidtmann in Linnich gefertigten Chorfenster mit der Darstellung von Engelschören eingebaut werden (die acht kleinen Fensterchen der Ostwand entfielen). Seither verteilen sich die lichtgelben Kreise von 34 Engelsköpfen auf die durch schlanke Betonrippen gegliederten Fensterbahnen. Ihre diagonale und spiegelsymmetrische Anordnung bewirkt eine Konzentration der auf die Madonna bezogenen Räumlichkeit. Schon 1957 konnte eine Sakramentskapelle als Erweiterungsbau nach Norden eingeweiht werden. Zu ihrer Ausstattung entwarf Gottfried Böhm einen Altar und vier raumhohe Kerzenbäume aus weiß-grau geädertem Marmor. Auf ihm kam ein von Elisabeth Treskow (1898-1992) ausgeführter Tabernakel zur Aufstellung, dessen vergoldetes Gehäuse mit Edel- Halbedelsteinen reich besetzt ist. Die Ostwand der Sakramentskapelle gestaltete der Gies-Schüler Rudolf Peer (geb. 1932) mit einem Kreuzweg, den er in die Basalt-Wand einmeißelte. In den folgenden Jahren fertigte Gottfried Böhm eine Reihe von Plänen zum Wiederaufbau der Kolumbakirche, wobei er die Kapelle und die noch vorhandenen Ruinen in den Neubau miteinbezog. Dieses Projekt kam nicht über die zeichnerische Planungsphase hinaus. 1973 legte Gottfried Böhm Entwürfe für ein »Kolumba-Institut« vor. Das Institut sollte als Tagungs- und Begegnungsstätte des Erzbistums Köln dienen. Die in der gleichen Zeit gemachten umfangreichen und bedeutsamen Funde der Ausgrabung, die erhalten und möglichst in einem Neubau zugänglich gemacht werden sollten, erschwerten jedoch eine sinnvolle Nutzung des Geländes. Die seelsorgerische Betreuung der Kolumba-Kapelle obliegt bis heute den Franziskaner-Minoriten, deren Kloster 1956 in unmittelbarer Nachbarschaft in der Kolumbastraße errichtet worden war. Sie wurden vor Beginn des Neubauprojektes und dem damit verbundenen Abriß des Klostergebäudes in einen Neubau an der Tunisstraße umgesiedelt. Die Kapelle selbst und ihre künstlerische Ausstattung wurden in den Jahren 2003 und 2004 umfangreich saniert. Sie ist neben ihrer liturgischen Nutzung als Kirche der kleinen Kolumba-Gemeinde einer der am stärksten frequentierten Orte der privaten Andacht in Köln, weshalb ihre eigenständige – vom Museum völlig unabhängige – Nutzung eine der Vorgaben des Projektes war.

Literatur
Christoph Bellot, St. Kolumba, in: Colonia Romanica X 1995, S. 241-254; Klaus Gereon Beuckers, Köln: Die Kirchen in gotischer Zeit (Stadtspuren 24), Köln 1998, S.250-254; Eduard Hegel, St. Kolumba in Köln. Eine mittelalterliche Großstadtpfarrei in ihrem Werden und Vergehen (Studien zur Kölner Kirchengeschichte 30), Siegburg 1996; Eduard Hegel, Die Geschichte der Pfarrei St. Kolumba in Köln, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 31-46; Stefan Kraus, Madonna in den Trümmern – Das Kolumbagelände nach 1945, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 51-62; Hugo Rathgens, St. Columba, in: Wilhelm Ewald und Hugo Rathgens (Bearb.), Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Bd. 1, IV. Abteilung. Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Köln, Düsseldorf 1916, S. 194-230; Sven Seiler, die Ausgrabungen in der Kirche St. Kolumba in Köln, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 5, 1977, S. 97-119; Sven Seiler, Die Kirche St. Kolumba und ihre romanischen Vorgängerbauten, in: Colonia Romanica IV 1989, S. 146-157; Katharina Ley, Der Neubau von Sankt Kolumba in Köln durch Gottfried Böhm, Magisterarbeit, Köln 1987; Stefan Kraus, Madonna in den Trümmern – Das Kolumbagelände nach 1945, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 51-62; Sven Seiler, Ausgrabungen in der Ruine der Kirche St. Kolumba, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 63-71.


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Beteiligte
Peter Zumthor
Materialien
Ort und Kapelle
Einweihung 2007
Baustelle 2007
Baustelle 2006
Richtfest 2006
1st view! 2005
Baustelle 2005
Baustelle 2004
Grundstein 2003
Baustelle 2003
Baustelle 2002
Werkstatt 2001
Wettbewerb 1997
 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Architektur :: Ort und Kapelle

Verehrung der heiligen Kolumba
Pfarrei und Kirche St. Kolumba
Kapelle »Madonna in den Trümmern«

St. Kolumba war mit bis zu 10.000 Gemeindemitgliedern und von seiner geographischen Ausdehnung die größte Pfarrgemeinde der mittelalterlichen Stadt Köln. Viele der angesehensten und wohlhabendsten Familien wohnten in der Pfarrei. Sie bestimmten nicht nur als Ratsherren und Bürgermeister das Geschick der Stadt, sondern hatten als Kirchenmeister die Aufsicht über das Pfarrvermögen, die Armenpflege, das Hospital sowie die Beginenkonvente. Darüber hinaus wählten sie spätestens seit 1250 den Pfarrer. Zum Pfarrbezirk gehörten einige bedeutende Klöster und wichtige Einrichtungen der 1388 gegründeten Universität. Neben dem Gebäude der Juristischen Fakultät (An der Rechtsschule) waren dies auch einige Bursen, in denen die Studenten lebten und lernten. Die Mehrzahl der Pfarrer von St.Kolumba hatte an der Kölner Universität studiert und wirkte dort als Professoren. Einer von ihnen war Kaspar Ulenberg (1548-1617), der 1572 vom lutherischen zum katholischen Glauben konvertierte und durch seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche sowie die Vertonung der Psalmen größere Bekanntheit erlangte. Patronin der Pfarrgemeinde und der Kirche war die Hl. Kolumba. Sie wurde der Legende nach während einer Christenverfolgung im Gefängnis von einer Bärin vor Vergewaltigung geschützt. Später versuchte man vergeblich sie zu verbrennen, so dass sie ihr Martyrium durch Enthauptung erlitt. Dies soll sich in Sens unter der Herrschaft von Kaiser Aurelian (270-273) zugetragen haben. Zur Zeit der Merowinger (5.-8. Jahrhundert) wurde sie besonders in der Gegend von Sens und Auxerre verehrt. Am Hofe der Merowingerkönige könnte der Kölner Bischof Kunibert (626 bis nach 648) den Kult kennen gelernt und dann in Köln eingeführt haben. Dem Hinweis von Aegidus Gelenius aus dem 17. Jahrhundert, dass schon Bischof Severin (4. Jahrhundert) umgebaute Privathäuser der Hl. Kolumba geweiht habe, fehlen die notwendigen Nachweise. Schriftliche Quellen zur Baugeschichte der Pfarrkirche – besonders aus ihrer Anfangszeit – sind entweder nicht mehr vorhanden oder nur wenig aussagekräftig. Erst die von Sven Seiler geleiteten Ausgrabung in den Jahren 1974-76 haben verlässliche Informationen über die Vorgängerbauten der spätgotischen Kolumbakirche zu Tage gefördert. In römischer Zeit befand sich innerhalb des durch die ehem. Bursgasse, Minoriten-, Kolumba- und Brückenstraße gebildeten Rechtecks eine Insula (Wohnblock). Die ergrabenen Reste von Fußbodenheizungen, Wasserbassins und Wandputz führten zwar zu keiner Rekonstruktion der römischen Bebauung, lassen aber die Deutung als Wohnviertel vornehmer Römer zu. Das Gebiet war mit ständigen Um- und Neubauten von der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts bis zum Ende des 4. Jahrhunderts bewohnt. In nachrömischer Zeit wurden die antiken Gebäude weiter genutzt, ohne dass Neubauten entstanden. Von besonderem Interesse ist ein römisches Haus mit einer wohl im 7./8. Jahrhundert angebauten Apsis. Einen Hinweis auf die Funktion des Hauses als Kirche mit benachbartem Friedhof geben sechs zerstörte fränkische Gräber und zwei durch Stangekreuze verzierte Grabsteine. Im 8. oder 9. Jahrhundert errichtete man neben dem umgebauten Haus eine einschiffige Kirche (Bau I) mit eingezogener Ostapsis. Dieser Bau war für alle folgenden Kirchen richtungsweisend und bestimmte noch die Breite des Mittelschiffs in der spätgotischen Pfarrkirche. Eine dreischiffige Anlage (Bau II/1) mit wohl fünf Jochen ersetzte die alte Saalkirche. Die beiden Seitenschiffe endeten in rechteckig ummantelten Konchen. Die Apsis des Langhauses ragte über diese hinaus und hatte im Inneren eine Gliederung aus fünf Nischen. Vergleichbare Nischen finden sich im Westbau von St. Georg und bieten bisher den einzigen Anhaltspunkt für eine Datierung von Bau II/1 in das 11.Jahrhundert. Man erweiterte diese Kirche durch eine Verlängerung der Seitenschiffe, die nun ebenfalls mit außen sichtbaren runden Apsiden in Höhe der Mittelschiffsapsis abschlossen (Bau II/2). Noch in der zweiten Hälfte des 11.Jahrhundert erhielt das Mittelschiff eine neue, erheblich längere Apsis. Damit hatte die querschifflose Kirche (Bau II/3) einen Staffelchor. Erst in dieser Bauphase scheint im Westen vor dem Mittelschiff eine Vorhalle errichtet worden zu sein. Der folgende Neubau (Bau III) aus dem 12./13.Jahrhundert übernahm zwar die Breiten der Schiffe seines Vorgängers, wurde aber nach Süden um ein Seitenschiff erweitert. Die Seitenschiffe der nun vierschiffigen Anlage hatten im Inneren jeweils einen halbrunden Abschluss nach Osten. Außen trat lediglich die Apsis des Mittelschiffs aus der sonst geraden Chorwand hervor. Die Vorhalle im Westen wurde durch einen großen, ca. 25 m hohen Westturm ersetzt. Dessen westliche Wand bildete mit den westlichen Abschlüssen von zwei der drei Seitenschiffe eine gemeinsame Fassade. Das vierte südliche Seitenschiff konnte mit Rücksicht auf den ungünstigen Verlauf der Brückenstraße nicht entsprechend weit nach Westen geführt werden. Es war daher um zwei Joche kürzer und wurde nach Westen hin schmaler. Unter dem Seitenschiff befand sich ein von der Brückenstraße aus zugänglicher Knochenkeller. Als Hinweis auf Emporen wird in der Forschung eine Treppe im Nordosten des nördlichen Seitenschiffs gedeutet. Da sich die Treppe unmittelbar neben der Apsis des nördlichen Seitenschiffes befand, hätte sich eine Empore auch über diesen Bereich erstreckt. Möglich wäre aber auch, den Bau ohne Emporen zu rekonstruieren. Die Treppen hätten dann als Zugang zu einem kleinen Turm oder zu einem benachbarten Gebäude (Pfarrhaus) gedient. Dies würde erklären, weshalb im Süden kein vergleichbarer Aufgang gefunden werden konnte. Zu einem heute unbekannten Zeitpunkt wurde die nach außen hin gerundete Mittelapsis durch einen Rechteckchor ersetzt. Hinweise auf die Ausstattung der Kirche gibt lediglich die Erwähnung eines Lettners aus dem Jahre 1367. 1456 bat die Gemeinde den Rat der Stadt um Erlaubnis, einige Gebäude zu erwerben, um die Kirche erweitern zu können. Dies ist der erste Hinweis auf den spätgotischen Neubau (Bau IV). Die Baumaßnahme wurde in zwei Etappen vorgenommen. Nach Abbruch des nördlichen Seitenschiffs errichtete man erst die nördlichen Teile der Kirche. Unter Beibehaltung wesentlicher Teile des alten romanischen Langhauses und des Westturmes wurde anschließend im Süden weitergebaut. Auf diese Weise stand während der gesamten Bauzeit ein noch recht großer Raum als Kirche zur Verfügung. Bei Abschluss der Bauarbeiten im 16. Jahrhundert war eine fünfschiffige Kirche mit hallenartigen Seitenschiffen entstanden. Im Osten der Seitenschiffe schlossen sich zwei Räume an, die durch je einen zentralen Pfeiler in vier Joche mit gleich hohen Gewölben gegliedert waren. Diese beiden Räume wirkten – vor allem wegen der sich über die gesamte Wandhöhe erstreckenden Fenster – wie ein Querhaus. Emporen befanden sich in den äußeren Seitenschiffen und im Westen. Das nördliche Seitenschiff weist zwei Besonderheiten auf. Im östlichsten Joch verlegte man die äußere Wand in die Flucht der Strebepfeilerfronten. Im Inneren entstand so eine schmale Nische, in deren östliche Ecke der Kreuzaltar Platz fand. Noch deutlicher in Erscheinung trat die an das Seitenschiff angebaute Georgskapelle (Taufkapelle). Es handelte sich bei dieser über quadratischem Grundriss errichteten und mit einem Sternengewölbe versehenen Kapelle um die Stiftung des Bürgermeisters Godert vom Wasservass. Eine Altarstiftung aus dem Jahre 1489 gibt den Hinweis auf die Vollendung der Kapelle, in der sich später der Dreikönigsaltar von Roger van der Weyden befand. Spätestens 1492, als für den Bau Kalk gestiftet wurde, sind die Arbeiten an den südlichen Seitenschiffen im Gange. Die Baumaßnahmen haben sich in diesem Bereich bis etwa 1533 hingezogen. Wie schon beim Vorgängerbau führt die Grundstücksgrenze an der Brückenstraße zu einem eigenwilligen Grundriss des südlichen Seitenschiffes. Das äußere Seitenschiff wurde nach Westen hin schmaler, so dass unregelmäßige Grundrisse mit entsprechenden Gewölbeformationen entstanden. Gab es auf der Nordseite noch Strebepfeiler, so wurden diese an der Südseite außen durch Lisenen und im Inneren durch verstärkte Pfeilervorlagen ersetzt. Vergleichbar mit der spätgotischen Kolumbakirche ist der 1512 begonnene Neubau von St. Peter in Köln. Mit diesen beiden Pfarrkirchen enden die großen Bauunternehmungen des Mittelalters in Köln. Zur Finanzierung des Neubaus trugen zahlreiche Stiftungen der in der Gemeinde wohnenden Familien bei. Die Kosten für das nördliche Seitenschiff wurden fast vollständig von der Familie Rinck getragen. Schon den ersten Bauabschnitt, die Marienkapelle im nordöstlichsten Joch der Kirche, hatte Johann Rinck als Grabkapelle für seine Familie gestiftet. Zeugnis von der regen Stiftertätigkeit legten die mit entsprechenden Wappen versehenen Schlusssteine und die zahlreichen Grüfte in der gesamten Kirche ab. Nicht nur die Architektur, sondern auch die Ausstattung profitierte von den wohlhabenden Gemeindemitgliedern. Die erhaltenen Altarbilder und Skulpturen gehören heute zu den Beständen der unterschiedlichsten Museen. Aus der Vielzahl der jüngeren Stiftungen sei nur die sitzende Madonna des Bildhauers Jeremias Geisselbrunn (um 1650) genannt, die 1677 durch Jakob von Groote gestiftet wurde. Ihm verdankte die Kirche auch die Einwölbung der Chornische. Im Barock war die Architektur nur von geringen Eingriffen betroffen. So erhielt beispielsweise der Helm des Westturmes eine neue Gestalt. Grundlegender waren die Veränderungen an der Ausstattung. Alle Nebenaltäre wurden barockisiert und Franz van Helmont (vor 1690 – vor 1756) schuf nach einem Vorbild in Rom einen neuen Hochaltar, der 1727 geweiht wurde. 1749 legte man neue Grüfte an und erneuerte den Fußboden. Ende des 18. Jahrhundert empfand man den Turmaufsatz des Sakramentshauses als unzeitgemäß und entfernt ihn. Hundert Jahre später dagegen schätzte man das spätgotische Kunstwerk wieder und stellte das Sakramentshaus wieder her. 1824 erhielt der Innenraum eine neue Farbfassung. Zu einer größeren Renovierung der gesamten Kirche kam es 1873. Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges erfolgte die fast vollständige Zerstörung der Kolumbakirche. Lediglich Teile der Außenwände, ein Turmstumpf und die Figur der stehenden Muttergottes am nordöstlichen Langhauspfeiler blieben erhalten. Diese »Madonna in den Trümmern« wurde bald als Zeichen der Hoffnung von zahlreichen Gläubigen verehrt. Unmittelbar nach Ende des Krieges setzte sich der damalige Oberpfarrer Joseph Geller (1877-1958) für einen modernen Neubau ein. Er nahm zu diesem Zweck Kontakt auf mit den Architekten Rudolf Schwarz (1871-1961) und Dominikus Böhm (1880-1955). Schließlich wurde am 8.Dezember 1949 der Grundstein für eine kleine Kapelle gelegt. Die Pläne stammten von Dominikus Böhms Sohn Gottfried (geb.1920), dessen erster eigenständiger Solitärbau die Kapelle werden sollte. Neben der spätgotischen »Madonna in den Trümmern« und einer hervorragend erhaltenen spätmittelalterlichen Pieta bilden moderne Kunstwerke, deren Beauftragung auf die zahlreichen Künstlerkontakte von Josef Geller zurückgeht, die hochrangige Ausstattung dieses Kleinods. An der Stirnseite des zunächst klarverglasten Chores rahmten acht Fensterchen mit musizierenden Engeln nach dem Entwurf von Ludwig Gies (1887-1966) die Marienfigur. Sie waren ursprünglich für den Aufgang zur Orgelempore der alten Kirche entstanden. In die Südwand wurde das »Heilig-Geist-Fenster«, ein Tondo von Jan Thorn Prikker (1868-1932), integriert, das 1911 für die Kapelle des Gesellenhauses in Neuss entstanden war. Es war Gellers erster Auftrag an den wenig später bedeutendsten expressionistischen Glasmaler. Glücklichweise war das Fenster, nachdem es in Neuss von Gellers Nachfolger entfernt worden war, wieder in dessen Besitz gelangt. In der Vermauerung des ehemaligen Haupteingangs der Kirche an der Westseite der Kapelle wurde das schon 1943 geschaffene »Katharinenfenster« von Georg Meistermann (1911-1999) plaziert, das in der alten Kirche während des Krieges nicht mehr eingebaut worden war. An der Nordwand fand im Übergang zum Oktogon der »Hl. Antonius, den Fischen predigend«, eine Konsolfigur von Ewald Mataré (1887-1965), ihren Ort. Böhm selbst entwarf den dreistufig erhobenen Basaltaltar in der Art eines Würfelkapitells und schlug einen Bären ebenfalls aus Basalt für die Westfassade der Kapelle. Er soll der Legende nach die hl. Kolumba beschützt haben. Am 7.Dezember 1950 erfolgte die Weihe der Kapelle. 1954 konnten die von Ludwig Gies entworfenen und bei Oidtmann in Linnich gefertigten Chorfenster mit der Darstellung von Engelschören eingebaut werden (die acht kleinen Fensterchen der Ostwand entfielen). Seither verteilen sich die lichtgelben Kreise von 34 Engelsköpfen auf die durch schlanke Betonrippen gegliederten Fensterbahnen. Ihre diagonale und spiegelsymmetrische Anordnung bewirkt eine Konzentration der auf die Madonna bezogenen Räumlichkeit. Schon 1957 konnte eine Sakramentskapelle als Erweiterungsbau nach Norden eingeweiht werden. Zu ihrer Ausstattung entwarf Gottfried Böhm einen Altar und vier raumhohe Kerzenbäume aus weiß-grau geädertem Marmor. Auf ihm kam ein von Elisabeth Treskow (1898-1992) ausgeführter Tabernakel zur Aufstellung, dessen vergoldetes Gehäuse mit Edel- Halbedelsteinen reich besetzt ist. Die Ostwand der Sakramentskapelle gestaltete der Gies-Schüler Rudolf Peer (geb. 1932) mit einem Kreuzweg, den er in die Basalt-Wand einmeißelte. In den folgenden Jahren fertigte Gottfried Böhm eine Reihe von Plänen zum Wiederaufbau der Kolumbakirche, wobei er die Kapelle und die noch vorhandenen Ruinen in den Neubau miteinbezog. Dieses Projekt kam nicht über die zeichnerische Planungsphase hinaus. 1973 legte Gottfried Böhm Entwürfe für ein »Kolumba-Institut« vor. Das Institut sollte als Tagungs- und Begegnungsstätte des Erzbistums Köln dienen. Die in der gleichen Zeit gemachten umfangreichen und bedeutsamen Funde der Ausgrabung, die erhalten und möglichst in einem Neubau zugänglich gemacht werden sollten, erschwerten jedoch eine sinnvolle Nutzung des Geländes. Die seelsorgerische Betreuung der Kolumba-Kapelle obliegt bis heute den Franziskaner-Minoriten, deren Kloster 1956 in unmittelbarer Nachbarschaft in der Kolumbastraße errichtet worden war. Sie wurden vor Beginn des Neubauprojektes und dem damit verbundenen Abriß des Klostergebäudes in einen Neubau an der Tunisstraße umgesiedelt. Die Kapelle selbst und ihre künstlerische Ausstattung wurden in den Jahren 2003 und 2004 umfangreich saniert. Sie ist neben ihrer liturgischen Nutzung als Kirche der kleinen Kolumba-Gemeinde einer der am stärksten frequentierten Orte der privaten Andacht in Köln, weshalb ihre eigenständige – vom Museum völlig unabhängige – Nutzung eine der Vorgaben des Projektes war.

Literatur
Christoph Bellot, St. Kolumba, in: Colonia Romanica X 1995, S. 241-254; Klaus Gereon Beuckers, Köln: Die Kirchen in gotischer Zeit (Stadtspuren 24), Köln 1998, S.250-254; Eduard Hegel, St. Kolumba in Köln. Eine mittelalterliche Großstadtpfarrei in ihrem Werden und Vergehen (Studien zur Kölner Kirchengeschichte 30), Siegburg 1996; Eduard Hegel, Die Geschichte der Pfarrei St. Kolumba in Köln, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 31-46; Stefan Kraus, Madonna in den Trümmern – Das Kolumbagelände nach 1945, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 51-62; Hugo Rathgens, St. Columba, in: Wilhelm Ewald und Hugo Rathgens (Bearb.), Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln, Bd. 1, IV. Abteilung. Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Köln, Düsseldorf 1916, S. 194-230; Sven Seiler, die Ausgrabungen in der Kirche St. Kolumba in Köln, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 5, 1977, S. 97-119; Sven Seiler, Die Kirche St. Kolumba und ihre romanischen Vorgängerbauten, in: Colonia Romanica IV 1989, S. 146-157; Katharina Ley, Der Neubau von Sankt Kolumba in Köln durch Gottfried Böhm, Magisterarbeit, Köln 1987; Stefan Kraus, Madonna in den Trümmern – Das Kolumbagelände nach 1945, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 51-62; Sven Seiler, Ausgrabungen in der Ruine der Kirche St. Kolumba, in: Kolumba. Ein Architekturwettbewerb in Köln 1997, Köln 1997, S. 63-71.