Kolumba
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1954 – 1971
Neuer Standort am Roncalliplatz
Joseph Hoster

Nachdem verschiedene Neubaupläne für das Museum gescheitert waren, wurden die angemieteten Räume in der Gereonstr. für Besucher hergerichtet, so dass 1954 dort das Museum in Anwesenheit von Kardinal Frings wiedereröffnet werden konnte. Weitere Pläne für einen Neubau an der Südseite des Kölner Domes in Verbindung mit dem Römisch-Germanischen Museum, dem Schnütgen-Museum oder einem noch zu gründenden Dommuseum scheiterten an finanziellen Bedenken, ebenso wie der Versuch, das Museum in die Trägerschaft des Erzbistums zu überführen. Erst 1959 ergab sich in der Raumfrage eine neue Perspektive. Das Diözesanmuseum überschrieb dem Kölner Domkapitel sein seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht wieder bebautes Grundstück am Domhof. Das Kapitel verpflichtete sich im Gegenzug, dem Museum Räumlichkeiten in dem von Willy Weyres errichteten Kuriengebäude (Roncalliplatz 2) zu überlassen. Für die Öffentlichkeit waren die Räume erstmals mit der Ausstellung »Der Meister des Dreikönigenschreins« zugänglich. Die Gestaltung der Innenräume hatte der Architekt Günter Hagen übernommen. In der folgenden Zeit dienten die Ausstellungsräume für Empfänge des Erzbistums und kleinere Ausstellungen. Bis 1971 blieben auch die Verwaltungsräume an das Römisch-Germanische Museum vermietet und das Diözesanmuseum musste vorerst in der Gereonstraße bleiben. Ein neuer Schwerpunkt in der Arbeit des Museumsleiters Joseph Hoster war die Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen, die er durch seine Beteiligung in der Planung und mit Leihgaben unterstützte. Während seiner Amtszeit konnte die Sammlung um einige spätantike, byzantinische und koptische Stücke erweitert werden. (ms 2003)

Literatur: Wilhelm Neuß, Hundert Jahre Verein für christliche Kunst im Erzbistum Köln und Bistum Aachen, M. Gladbach 1954; Ulrike Surmann, Zur Geschichte des Kölner Diözesanmuseums (Textreihe wortwörtlich, Heft 3); 150 Jahre! 1853-2003 (Kolumba – Werkhefte und Bücher, Band 15), Köln 2003; Wolfgang Schmitz, Geschichte des Vereins für christliche Kunst, in: Himmel auf Erden? Festschrift zum 150-jährigen Jubiläum des Vereins für christliche Kunst in Erzbistum Köln und Bistum Aachen eV., Köln 2003, S.18-175


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KOLUMBA :: Museumsgeschichte :: 1954 – 1971

1954 – 1971
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Joseph Hoster

Nachdem verschiedene Neubaupläne für das Museum gescheitert waren, wurden die angemieteten Räume in der Gereonstr. für Besucher hergerichtet, so dass 1954 dort das Museum in Anwesenheit von Kardinal Frings wiedereröffnet werden konnte. Weitere Pläne für einen Neubau an der Südseite des Kölner Domes in Verbindung mit dem Römisch-Germanischen Museum, dem Schnütgen-Museum oder einem noch zu gründenden Dommuseum scheiterten an finanziellen Bedenken, ebenso wie der Versuch, das Museum in die Trägerschaft des Erzbistums zu überführen. Erst 1959 ergab sich in der Raumfrage eine neue Perspektive. Das Diözesanmuseum überschrieb dem Kölner Domkapitel sein seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht wieder bebautes Grundstück am Domhof. Das Kapitel verpflichtete sich im Gegenzug, dem Museum Räumlichkeiten in dem von Willy Weyres errichteten Kuriengebäude (Roncalliplatz 2) zu überlassen. Für die Öffentlichkeit waren die Räume erstmals mit der Ausstellung »Der Meister des Dreikönigenschreins« zugänglich. Die Gestaltung der Innenräume hatte der Architekt Günter Hagen übernommen. In der folgenden Zeit dienten die Ausstellungsräume für Empfänge des Erzbistums und kleinere Ausstellungen. Bis 1971 blieben auch die Verwaltungsräume an das Römisch-Germanische Museum vermietet und das Diözesanmuseum musste vorerst in der Gereonstraße bleiben. Ein neuer Schwerpunkt in der Arbeit des Museumsleiters Joseph Hoster war die Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen, die er durch seine Beteiligung in der Planung und mit Leihgaben unterstützte. Während seiner Amtszeit konnte die Sammlung um einige spätantike, byzantinische und koptische Stücke erweitert werden. (ms 2003)

Literatur: Wilhelm Neuß, Hundert Jahre Verein für christliche Kunst im Erzbistum Köln und Bistum Aachen, M. Gladbach 1954; Ulrike Surmann, Zur Geschichte des Kölner Diözesanmuseums (Textreihe wortwörtlich, Heft 3); 150 Jahre! 1853-2003 (Kolumba – Werkhefte und Bücher, Band 15), Köln 2003; Wolfgang Schmitz, Geschichte des Vereins für christliche Kunst, in: Himmel auf Erden? Festschrift zum 150-jährigen Jubiläum des Vereins für christliche Kunst in Erzbistum Köln und Bistum Aachen eV., Köln 2003, S.18-175