Kolumba
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"Mönchisch schlichtes Grau, wenn auch in sinfonisch reichen Abstufungen, dominiert das Innere, das in karger, aber gehaltvollen Materialität – Terrazzo und Mörtel für die Böden, Lehmputz und Backstein für die Wände – ebenfalls eine klösterliche Strenge ausstrahlt, die der Wahrnehmung, der Konzentration und der Meditation dienen soll. Diese auffallend protestantische, fast schon gefühlige Haltung der Kunst gegenüber, lässt die Präsentation der Sammlung leider nicht annähernd so überzeugend anmuten wie das Bauwerk Zumthors. Das allzu gut gemeinte, allzu beziehungsreich auftretende Wechselspiel der Objekte im luftig arrangierten Parcours wirkt vorwiegend brav und keusch. Irgendwie besinnlich vielleicht, aber ohne zu erregen, mitzureißen oder anzuecken. Oftmals beliebig: eine Melange aus dem Bauchladen der Formen. Wenn etwa ein spätmittelalterliches Altargemälde von Stefan Lochner einem abstrakten Gemälde von Josef Albers gegenüberhängt, fühlt man sich eher in eine Teestube versetzt denn ins ganz große Kino." (Manfred Schwarz, Traumfabrik in klösterlichem Grau, Berliner Zeitung, 18.9.2007)
 

 
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KOLUMBA :: Kritiken :: Berliner Zeitung

"Mönchisch schlichtes Grau, wenn auch in sinfonisch reichen Abstufungen, dominiert das Innere, das in karger, aber gehaltvollen Materialität – Terrazzo und Mörtel für die Böden, Lehmputz und Backstein für die Wände – ebenfalls eine klösterliche Strenge ausstrahlt, die der Wahrnehmung, der Konzentration und der Meditation dienen soll. Diese auffallend protestantische, fast schon gefühlige Haltung der Kunst gegenüber, lässt die Präsentation der Sammlung leider nicht annähernd so überzeugend anmuten wie das Bauwerk Zumthors. Das allzu gut gemeinte, allzu beziehungsreich auftretende Wechselspiel der Objekte im luftig arrangierten Parcours wirkt vorwiegend brav und keusch. Irgendwie besinnlich vielleicht, aber ohne zu erregen, mitzureißen oder anzuecken. Oftmals beliebig: eine Melange aus dem Bauchladen der Formen. Wenn etwa ein spätmittelalterliches Altargemälde von Stefan Lochner einem abstrakten Gemälde von Josef Albers gegenüberhängt, fühlt man sich eher in eine Teestube versetzt denn ins ganz große Kino." (Manfred Schwarz, Traumfabrik in klösterlichem Grau, Berliner Zeitung, 18.9.2007)