Kolumba
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»Hier wird die Kunst gefeiert, wie Sie es in einem erzbischöflichen Museum keinesfalls erwarten würden. Schon der Bau! Dem Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor gelang eine Formgebung, die die Kriegsruine der St. Kolumbakirche integrierte und sich die Gedenkkapelle für eine Madonna, die die Kriegszerstörung unbeschadet überstand, einverleibte. Im Innern setzt sich die klare unaufgeregte Architektur fort. In 19 Ausstellungsräumen auf drei Etagen lassen Lehmputz und Terrazzo die Exponate eindrucksvoll hervortreten – Gemälde, Skulpturen und Installationen von der Spätantike bis zur Gegenwart. Kunstlicht gibt es nicht, ebensowenig irgendeine Beschilderung. Besucher bekommen zur Eintrittskarte ein Verzeichnis. Die Werke der Sammlung stehen in wechselndem Kontext zueinander, einmal im Jahr wird umgeräumt. Gegenübergestellt werden alte und zeitgenössische Kunst. Zu den Schätzen des Museums zählt die 'Veilchenmadonna' von Stephan Lochner (1440), das Herimannkruzifix mit römischem Lapislazuli-Köpfchen und Kunst der Moderne u.a. von Rouault, Barlach, Dix, Beuys und Tàpies.« (Merian. Reiseziel Kultur in Deutschland, 200 Tips für helle Köpfe, S.50/53).
 

 
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KOLUMBA :: Kritiken :: Merian

»Hier wird die Kunst gefeiert, wie Sie es in einem erzbischöflichen Museum keinesfalls erwarten würden. Schon der Bau! Dem Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor gelang eine Formgebung, die die Kriegsruine der St. Kolumbakirche integrierte und sich die Gedenkkapelle für eine Madonna, die die Kriegszerstörung unbeschadet überstand, einverleibte. Im Innern setzt sich die klare unaufgeregte Architektur fort. In 19 Ausstellungsräumen auf drei Etagen lassen Lehmputz und Terrazzo die Exponate eindrucksvoll hervortreten – Gemälde, Skulpturen und Installationen von der Spätantike bis zur Gegenwart. Kunstlicht gibt es nicht, ebensowenig irgendeine Beschilderung. Besucher bekommen zur Eintrittskarte ein Verzeichnis. Die Werke der Sammlung stehen in wechselndem Kontext zueinander, einmal im Jahr wird umgeräumt. Gegenübergestellt werden alte und zeitgenössische Kunst. Zu den Schätzen des Museums zählt die 'Veilchenmadonna' von Stephan Lochner (1440), das Herimannkruzifix mit römischem Lapislazuli-Köpfchen und Kunst der Moderne u.a. von Rouault, Barlach, Dix, Beuys und Tàpies.« (Merian. Reiseziel Kultur in Deutschland, 200 Tips für helle Köpfe, S.50/53).