1997 Manos Tsangaris
18. April bis 20. August 1997
Manos Tsangaris
Kabinettausstellung im Fenster
»Sammlung für das offene Museum« ist der Titel einer Arbeit, die der in Köln lebende Künstler Manos Tsangaris für das Diözesanmuseum konzipiert hat. In (bislang) fünf Teilen, die sich über die Sommermonate entfalten werden, wird der 1956 geborene Schlagzeuger und Komponist, Autor und Zeichner dieses weitgespannte Thema einkreisen. Als Herzstück der Arbeit soll die »Kugelbahn« realisiert werden: eine kinetische Installation im »Fenster-Raum« des Museums, die auf der Grundlage einer Partitur mit ersten Skizzen, Materialproben und Modellen vorgestellt wird, um sich im Verlauf der Ausstellung zu vervollständigen. Ab Mitte Mai wird diese »räumlich installative Komposition für eine Person im Zentrum«, so der Untertitel, zu erleben sein. Die Kugelbahn wird keine Klangskulptur und kein Gesamtkunstwerk sein, eher jenseits der tradierten Gattungen ein Musikstück, das in den Raum hinein komponiert wurde und das von mehreren Kugeln, die auf unterschiedlichen Bahnen unserer Wahrnehmung begegnen, für jeden Besucher uraufgeführt wird. Das »offene Museum« überführt den transparent gehaltenen Entstehungsprozeß der Kugelbahn in die Prozessualität des Werkes selbst. In seiner »Sammlung« verbindet Manos Tsangaris mit der »Kugelbahn«, der Zeichnungsreihe »Zeitsprung«, der Lesung »Mundmaßung«, dem Konzert »Bilingual« und mit einem Heft in der Reihe »… im Fenster« die unterschiedlichen Sprachmedien der Kunst, die nur aufgrund ihrer Unübersetzbarkeit miteinander in Beziehung treten können. »Sammlung für das offene Museum« ist der Beitrag des Diözesanmuseums zum Programm der diesjährigen »MusikTriennale Köln«.
Manos Tsangaris
Kabinettausstellung im Fenster
»Sammlung für das offene Museum« ist der Titel einer Arbeit, die der in Köln lebende Künstler Manos Tsangaris für das Diözesanmuseum konzipiert hat. In (bislang) fünf Teilen, die sich über die Sommermonate entfalten werden, wird der 1956 geborene Schlagzeuger und Komponist, Autor und Zeichner dieses weitgespannte Thema einkreisen. Als Herzstück der Arbeit soll die »Kugelbahn« realisiert werden: eine kinetische Installation im »Fenster-Raum« des Museums, die auf der Grundlage einer Partitur mit ersten Skizzen, Materialproben und Modellen vorgestellt wird, um sich im Verlauf der Ausstellung zu vervollständigen. Ab Mitte Mai wird diese »räumlich installative Komposition für eine Person im Zentrum«, so der Untertitel, zu erleben sein. Die Kugelbahn wird keine Klangskulptur und kein Gesamtkunstwerk sein, eher jenseits der tradierten Gattungen ein Musikstück, das in den Raum hinein komponiert wurde und das von mehreren Kugeln, die auf unterschiedlichen Bahnen unserer Wahrnehmung begegnen, für jeden Besucher uraufgeführt wird. Das »offene Museum« überführt den transparent gehaltenen Entstehungsprozeß der Kugelbahn in die Prozessualität des Werkes selbst. In seiner »Sammlung« verbindet Manos Tsangaris mit der »Kugelbahn«, der Zeichnungsreihe »Zeitsprung«, der Lesung »Mundmaßung«, dem Konzert »Bilingual« und mit einem Heft in der Reihe »… im Fenster« die unterschiedlichen Sprachmedien der Kunst, die nur aufgrund ihrer Unübersetzbarkeit miteinander in Beziehung treten können. »Sammlung für das offene Museum« ist der Beitrag des Diözesanmuseums zum Programm der diesjährigen »MusikTriennale Köln«.