2015 Der rote Faden
15. September 2015 – 22. August 2016
Der rote Faden
Ordnungen des Erzählens
Kolumba widmet sich in diesem Ausstellungsjahr der Narration. Mit welchen Mitteln erzählt die bildende Kunst und inwieweit unterscheiden sich ihre Strukturen und Inhalte von anderen Erzählformen, z.B. von denen der Literatur? Im Mittelpunkt der Jahresausstellung steht mit der Vita des Heiligen Severin ein mittelalterlicher Bilderzyklus, der erstmals in musealer Präsentation zu sehen ist und auf großen Leinwänden Haupt- und Nebenwege eines bewegten Lebens überliefert. Dieser Geschichte in gemalten Bildern stehen neben fotografischen Zyklen und umfangreichen Mappenwerken eine nahezu kineastische Videoarbeit gegenüber, aber auch Skulpturen und Einzelbilder, in denen sich Erzähltes anhand eines einzigen Motives verdichtet. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bislang nicht vorgestellte Werke der eigenen Sammlung, darunter die spektakuläre Neuerwerbung eines spätgotischen »Christus in der Rast«. Mit der Dominanz ihrer Themen, von zerstörter Umwelt, über Flucht und Vertreibung, religiös oder ethnisch motivierter Gewalt, bis zur Sinnlosigkeit des Krieges, erfährt die Ausstellung eine bedrückende Aktualität.
Ausgestellte Künstler u.a. Michael Ashkin, Victoria Bell, Kurt Benning, Hubert Berke, Gaston Chaissac, Michael Buthe, Otto Dix, Felix Droese, Bill Fontana, Erasmus Grasser, Keith Haring, Patrick Henkel, Rebecca Horn, Leiko Ikemura, Hans Josephsohn, Leonhard Kern, Ilya Kabakov, Konrad Klapheck, Jannis Kounellis, Heinrich Küpper, Leipziger Buchkinder, Stefan Lochner, Andreas Maus, Marcel Odenbach, Richard Serra, Louis Soutter, Andy Warhol, Andor Weininger.
Der rote Faden
Ordnungen des Erzählens
Kolumba widmet sich in diesem Ausstellungsjahr der Narration. Mit welchen Mitteln erzählt die bildende Kunst und inwieweit unterscheiden sich ihre Strukturen und Inhalte von anderen Erzählformen, z.B. von denen der Literatur? Im Mittelpunkt der Jahresausstellung steht mit der Vita des Heiligen Severin ein mittelalterlicher Bilderzyklus, der erstmals in musealer Präsentation zu sehen ist und auf großen Leinwänden Haupt- und Nebenwege eines bewegten Lebens überliefert. Dieser Geschichte in gemalten Bildern stehen neben fotografischen Zyklen und umfangreichen Mappenwerken eine nahezu kineastische Videoarbeit gegenüber, aber auch Skulpturen und Einzelbilder, in denen sich Erzähltes anhand eines einzigen Motives verdichtet. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bislang nicht vorgestellte Werke der eigenen Sammlung, darunter die spektakuläre Neuerwerbung eines spätgotischen »Christus in der Rast«. Mit der Dominanz ihrer Themen, von zerstörter Umwelt, über Flucht und Vertreibung, religiös oder ethnisch motivierter Gewalt, bis zur Sinnlosigkeit des Krieges, erfährt die Ausstellung eine bedrückende Aktualität.
Ausgestellte Künstler u.a. Michael Ashkin, Victoria Bell, Kurt Benning, Hubert Berke, Gaston Chaissac, Michael Buthe, Otto Dix, Felix Droese, Bill Fontana, Erasmus Grasser, Keith Haring, Patrick Henkel, Rebecca Horn, Leiko Ikemura, Hans Josephsohn, Leonhard Kern, Ilya Kabakov, Konrad Klapheck, Jannis Kounellis, Heinrich Küpper, Leipziger Buchkinder, Stefan Lochner, Andreas Maus, Marcel Odenbach, Richard Serra, Louis Soutter, Andy Warhol, Andor Weininger.