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KlangWerk

KlangWerk
Das Museum als Audiowerkstatt
Ein wachsendes Archiv

Im Museumsraum ankommen. Wo bin ich? Was sehe ich? Genau hinschauen. Sich Zeit nehmen. Wo stehe ich? Dort Kunst, hier ich. Und was dazwischen? Was fesselt meinen Blick? Wie klingt der Raum? Wie kalt ist die Tür? Und was verbirgt sich dahinter? Räume erspüren mit allen Sinnen. Darf ich mir vertrauen? Ruhig mal die Augen schließen. Da ist ein Impuls! Ihm folge ich. Es entsteht etwas Neues, noch-nie-Dagewesenes. – Das Format KlangWerk geht vom Dialog aus. Interessen, Fragen, Themen und Schwerpunkte gestalten seinen Verlauf. Der Museumsraum wird eine Werkstatt, das Aufnahmegerät ein Forschungsinstrument. Das Montagematerial für die KlangWerke besteht aus Äußerungen der Teilnehmenden zu Werk und Raum, Übungen in Resonanz zu Kunst und Architektur und instrumentaler Improvisation. Die Tonaufnahmen in den Computer einspeisen, technische Fähigkeiten erlernen und alles in eine Form bringen. Abstand nehmen, sich erneut nähern. Nochmal hören. Wirken lassen. Nahe sein. Es entstehen Hörcollagen, kleine experimentelle Audiostücke – jedes ein Klangwerk für sich. Jeder Mensch ein Künstler. Hören Sie selbst! – KlangWerk basiert auf einer Idee von Annette Ziegert und fand 2013–2016 in Zusammenarbeit mit Susanne Heincke und zahlreichen Jugendlichen eine erste Form. Seit 2016 prägt Susanne Heincke, in Mitwirkung von Suzanne Josek, das Projekt und entwickelt es stetig weiter. Wir danken Ulrike Nießen und dem Kath. Bildungswerk im Rhein-Erft-Kreis für die fortwährende ideelle und finanzielle Unterstützung des Projekts. Ein großes Dankeschön auch allen beteiligten Schüler_innen und Lehrer_innen!